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Kfz-Kennzeichen-Arten 2026: E, H, Saison, Kurzzeit & Co.

Es gibt 2026 in Deutschland rund 8 gängige Kfz-Kennzeichen-Arten: das normale Kennzeichen sowie sieben Sonderformen – E, H, Saison, Kurzzeit, rot, Ausfuhr und grün. Welche für dich passt, hängt von Fahrzeug, Zweck und Dauer ab. Dieser Ratgeber zeigt dir jede Art, für wen sie gilt und worauf du achten musst.

Stand: 05.07.2026.

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Welche Kennzeichen-Arten gibt es in Deutschland?

In Deutschland unterscheidest du 2026 grob 8 Kennzeichen-Arten. Das normale (schwarz-weiße) Kennzeichen ist der Standard für die meisten Pkw. Daneben existieren sieben Sonderkennzeichen, die jeweils an einen bestimmten Zweck oder eine Fahrzeuggruppe gebunden sind: das E-Kennzeichen für Elektro- und Plug-in-Hybride, das H-Kennzeichen für Oldtimer, das Saisonkennzeichen für zeitweise genutzte Fahrzeuge, das Kurzzeitkennzeichen für kurze Überführungen, rote Kennzeichen für Händler und Werkstätten, das Ausfuhrkennzeichen für den Export und das grüne Kennzeichen für steuerbefreite Fahrzeuge. Erkennbar sind die Sonderformen an Suffix-Buchstaben (E, H), farbigen Balken oder besonderen Nummernkreisen. Welche Art du brauchst, entscheidet sich nach Antrieb, Alter, Nutzungsdauer und Verwendungszweck deines Fahrzeugs.

Was ist ein normales Kennzeichen?

Das normale Kennzeichen ist die schwarz-weiße Standardvariante, die du für einen dauerhaft und ganzjährig zugelassenen Pkw bekommst. Es besteht aus dem Unterscheidungszeichen deines Zulassungsbezirks (z. B. B für Berlin oder M für München), einer Buchstaben-Zahlen-Kombination und den amtlichen Plaketten von TÜV und Zulassungsstelle. Für dieses Kennzeichen gelten die regulären Regeln: volle Kfz-Steuer nach Hubraum und CO2, ganzjährige Versicherungspflicht und Nutzung im gesamten öffentlichen Verkehr. Es hat keine besonderen Fahrverbote oder Zeitfenster. Das normale Kennzeichen ist die mit Abstand häufigste Variante bei privat zugelassenen Pkw. Alle anderen Kennzeichen-Arten sind Abwandlungen davon, die entweder einen Steuervorteil, ein Zeitfenster oder eine bestimmte Verwendung regeln.

Wofür steht das E-Kennzeichen?

Das E-Kennzeichen erkennst du am angehängten Buchstaben E hinter der Zahlenkombination. Es ist reinen Elektrofahrzeugen und Plug-in-Hybriden vorbehalten, die die gesetzlichen Vorgaben zur elektrischen Reichweite oder zum CO2-Ausstoß erfüllen. Der Zweck: Kommunen können damit lokale Vorteile gewähren. Je nach Stadt darfst du mit dem E-Kennzeichen etwa kostenlos oder vergünstigt parken, teils auf ausgewiesenen Busspuren fahren oder besondere Ladeplätze nutzen. Wichtig ist: Diese Vorteile sind nicht bundesweit einheitlich, sondern werden je Kommune festgelegt. In der einen Stadt gibt es kostenloses Parken, in der nächsten gar keinen Vorteil. Prüfe daher vor Ort, welche Regelungen deine Gemeinde 2026 tatsächlich anbietet, bevor du dir vom E-Kennzeichen konkrete Ersparnisse versprichst.

Wann bekomme ich ein H-Kennzeichen für den Oldtimer?

Das H-Kennzeichen (H für historisch) trägt den Buchstaben H am Ende und ist für Oldtimer gedacht. Voraussetzung ist, dass dein Fahrzeug mindestens 30 Jahre alt ist, sich weitgehend im Originalzustand befindet und gut erhalten ist. Ein Sachverständiger von TÜV, DEKRA oder GTÜ bestätigt den Oldtimer-Status per Gutachten. Der große Vorteil liegt bei der Steuer: Für Pkw mit H-Kennzeichen gilt ein pauschaler Kfz-Steuersatz von rund 191 Euro pro Jahr – unabhängig von Hubraum und Abgaswerten. Das lohnt sich vor allem bei großvolumigen Motoren. Zusätzlich darfst du mit einem H-Kennzeichen auch in Umweltzonen ohne grüne Plakette einfahren. So bleiben historische Fahrzeuge, die keine moderne Abgasnorm erfüllen, weiterhin uneingeschränkt fahrbar.

Wie funktioniert das Saisonkennzeichen?

Das Saisonkennzeichen trägt zwei aufgedruckte Zahlen am rechten Rand, die den Nutzungszeitraum in Monaten angeben – zum Beispiel 04 bis 10 für April bis Oktober. In diesem Zeitfenster darfst du das Fahrzeug ganz normal im öffentlichen Verkehr bewegen. Außerhalb der Saison ist die Nutzung auf öffentlichen Straßen nicht erlaubt; das Fahrzeug muss dann auf Privatgrund abgestellt werden. Der Vorteil: Kfz-Steuer und Versicherung fallen nur anteilig für die gebuchten Monate an, was bei Motorrädern, Cabrios oder Wohnmobilen deutlich spart. Die kürzeste Saison umfasst zwei Monate, die längste elf. Eine erneute An- und Abmeldung entfällt, denn außerhalb der Saison ruht die Zulassung automatisch. Achte darauf, dass auch die letzte Fahrt vor Saisonende innerhalb des gültigen Zeitraums abgeschlossen ist.

Was ist ein Kurzzeitkennzeichen und wie lange gilt es?

Das Kurzzeitkennzeichen erkennst du am gelben Balken am rechten Rand mit dem aufgedruckten Ablaufdatum. Es gilt maximal 5 Tage und ist für Probefahrten, Überführungsfahrten und Fahrten zur Hauptuntersuchung (TÜV) gedacht. Anders als andere Kennzeichen ist es fest an ein konkretes Fahrzeug gebunden, das du bei der Beantragung mit Fahrzeug-Ident-Nummer angibst. Du brauchst dafür in der Regel eine gültige Versicherungsbestätigung und je nach Fahrzeugzustand einen HU-Nachweis. Das Kurzzeitkennzeichen ist ideal, wenn du ein gerade gekauftes Auto vom Verkäufer nach Hause fahren oder es zur Prüfstelle bringen willst, ohne es sofort regulär anzumelden. Nach Ablauf der fünf Tage verliert es seine Gültigkeit und darf nicht mehr genutzt werden – eine Verlängerung ist nicht möglich.

Wer darf rote Kennzeichen nutzen?

Rote Kennzeichen beginnen mit Nummernkreisen wie 06 oder 07 und sind ausschließlich dem gewerblichen Kfz-Handel und Werkstätten vorbehalten. Sie werden von der Zulassungsstelle als Dauerkennzeichen an einen Betrieb vergeben und sind nicht an ein einzelnes Fahrzeug gebunden – der Händler kann sie an wechselnde Fahrzeuge anbringen. Erlaubt sind damit Probefahrten, Prüfungsfahrten und Überführungen im Rahmen des Geschäftsbetriebs. Für Privatleute sind rote Kennzeichen nicht vorgesehen; du kannst sie also nicht beantragen, um dein eigenes Auto zu bewegen. Der Betrieb führt über jede Fahrt ein Fahrtenbuch. Verwechsle das rote Dauerkennzeichen nicht mit dem roten Oldtimer-Kennzeichen (Nummernkreis 07), das für angemeldete historische Sammlerfahrzeuge gedacht ist und ebenfalls nur unter besonderen Voraussetzungen erteilt wird.

Was ist ein Ausfuhrkennzeichen (Zollkennzeichen)?

Das Ausfuhrkennzeichen, auch Zollkennzeichen genannt, erkennst du am roten Balken am rechten Rand, in dem das Ablaufdatum steht. Es ist für Fahrzeuge gedacht, die du ins Ausland exportierst oder verkaufst. Damit darfst du das Auto legal aus Deutschland heraus und durch andere Länder bis zum Zielort fahren. Das Kennzeichen ist immer befristet: Die Gültigkeit reicht je nach Beantragung von wenigen Tagen bis zu rund einem Jahr, wobei sich Versicherungsprämie und Gebühr nach der gewählten Dauer richten. Voraussetzung ist meist eine gültige Ausfuhrversicherung und ein Nachweis über die Verkehrssicherheit des Fahrzeugs. Sobald du das Fahrzeug ins Ausland überführt hast, verliert das Ausfuhrkennzeichen mit dem aufgedruckten Datum seine Gültigkeit. Für einen dauerhaften Betrieb im Zielland ist eine dortige Zulassung nötig.

Wofür gibt es das grüne Kennzeichen?

Das grüne Kennzeichen hat grüne Schrift auf weißem Grund und kennzeichnet Fahrzeuge, die von der Kfz-Steuer befreit sind. Dazu zählen vor allem land- und forstwirtschaftlich genutzte Fahrzeuge wie bestimmte Traktoren und Arbeitsmaschinen sowie viele Anhänger, die in der Land- und Forstwirtschaft eingesetzt werden. Auch Fahrzeuge gemeinnütziger oder bestimmter sozialer Einrichtungen können unter Umständen ein grünes Kennzeichen erhalten. Der Grundgedanke: Wer keine Kfz-Steuer zahlt, weil der Gesetzgeber die Nutzung begünstigt, fährt sichtbar mit grünem Kennzeichen. Damit ist zugleich die zulässige Verwendung eingeschränkt – ein grün gekennzeichnetes Fahrzeug darf nur für die steuerbegünstigten Zwecke eingesetzt werden. Wer es zweckentfremdet, riskiert den Verlust der Steuerbefreiung und ein Bußgeld. Prüfe vor der Beantragung genau, ob dein Fahrzeug die Voraussetzungen erfüllt.

E- oder H-Kennzeichen: Was passt zu welchem Auto?

E- und H-Kennzeichen richten sich an völlig unterschiedliche Fahrzeuge, auch wenn beide einen Suffix-Buchstaben tragen. Das E-Kennzeichen ist für moderne Elektro- und Plug-in-Hybride, die von lokalen Vorteilen wie kostenlosem Parken oder Busspur-Nutzung profitieren – der Fokus liegt auf dem Alltag in der Stadt. Das H-Kennzeichen dagegen zielt auf Oldtimer ab 30 Jahren und bringt vor allem einen Steuervorteil: pauschal rund 191 Euro pro Jahr statt der hubraumabhängigen Steuer. Ein modernes E-Auto bekommt niemals ein H-Kennzeichen, ein Oldtimer wiederum kein E-Kennzeichen. Wenn du ein junges Elektroauto fährst und in einer Stadt mit E-Vorteilen wohnst, lohnt sich das E-Kennzeichen. Besitzt du einen gepflegten Klassiker, ist das H-Kennzeichen fast immer die günstigere Wahl bei der Steuer.

Saison- oder Kurzzeitkennzeichen: Wann welches?

Saison- und Kurzzeitkennzeichen lösen unterschiedliche Probleme. Das Saisonkennzeichen ist für Fahrzeuge, die du jedes Jahr über mehrere Monate nutzt und den Rest des Jahres stehen lässt – etwa ein Motorrad im Sommer oder ein Cabrio. Du zahlst Steuer und Versicherung nur anteilig für die gebuchten Monate und musst nicht jedes Jahr neu an- und abmelden. Das Kurzzeitkennzeichen hingegen ist eine einmalige Lösung für maximal 5 Tage: Es dient dazu, ein Fahrzeug zu überführen, zur HU zu bringen oder Probe zu fahren, bevor es regulär angemeldet wird. Merke dir: Wiederkehrende, saisonale Nutzung über Monate spricht für das Saisonkennzeichen; eine einmalige, kurze Fahrt von wenigen Tagen für das Kurzzeitkennzeichen. Wer ein Fahrzeug dauerhaft nutzt, braucht ohnehin ein reguläres Kennzeichen.

Woran erkenne ich die Kennzeichen-Arten optisch?

Die meisten Kennzeichen-Arten kannst du auf einen Blick unterscheiden. Ein E oder H direkt hinter der Zahlenkombination weist auf ein E- beziehungsweise H-Kennzeichen hin. Ein gelber Balken am rechten Rand mit Datum steht für das Kurzzeitkennzeichen, ein roter Balken rechts mit Datum für das Ausfuhrkennzeichen. Zwei kleine übereinanderstehende Zahlen rechts (z. B. 04 und 10) markieren das Saisonkennzeichen und den erlaubten Zeitraum. Grüne Schrift auf weißem Grund kennzeichnet steuerbefreite Fahrzeuge. Rote Kennzeichen wiederum haben rote Schrift und beginnen mit Nummernkreisen wie 06 oder 07. Das normale Kennzeichen bleibt schlicht schwarz-weiß ohne Zusätze. Wenn du ein fremdes Fahrzeug einordnen willst, achte zuerst auf Farbe und Balken, dann auf Suffix-Buchstaben und Nummernkreis – so bestimmst du die Art in Sekunden.

Was kostet welches Kennzeichen und wo beantrage ich es?

Alle Kennzeichen beantragst du bei der örtlichen Zulassungsstelle deines Wohn- oder Firmensitzes; die Schilder selbst prägst du bei einem Schilderdienst, oft direkt vor Ort. Die Kosten setzen sich aus der Verwaltungsgebühr der Zulassungsstelle, dem Preis für die Schilderprägung und – je nach Art – der anteiligen oder befristeten Versicherung zusammen. Konkrete Beträge variieren je nach Kennzeichen-Art und Anbieter, weshalb du sie vorab bei deiner Zulassungsstelle und Versicherung erfragen solltest. Steuerlich gibt es klare Anhaltspunkte: Das H-Kennzeichen kostet pauschal rund 191 Euro Kfz-Steuer pro Jahr für Pkw, das grüne Kennzeichen ist steuerbefreit, und beim Saisonkennzeichen zahlst du Steuer und Versicherung nur anteilig. Für das Kurzzeit- und Ausfuhrkennzeichen brauchst du zusätzlich eine passende, befristete Versicherungsbestätigung, ohne die keine Ausgabe erfolgt.

Kfz-Kennzeichen-Arten in Deutschland 2026 im Überblick: für wen, wofür und mit welcher Besonderheit.
Kennzeichen-ArtFür wen / wofürBesonderheit
E-KennzeichenElektro- und Plug-in-Hybrid-FahrzeugeSuffix E; lokale Vorteile je Kommune (Parken, teils Busspur)
H-KennzeichenOldtimer ab 30 Jahren im weitgehend originalen ZustandSuffix H; pauschal ~191 EUR Kfz-Steuer/Jahr (Pkw); Umweltzone ohne Plakette
SaisonkennzeichenFahrzeuge mit zeitlich begrenzter Nutzung (z. B. Motorrad, Cabrio)Nur im aufgedruckten Zeitraum (z. B. 04-10) nutzbar; Steuer/Versicherung anteilig
KurzzeitkennzeichenProbe-, Überführungs- und TÜV-Fahrten vor der ZulassungGelber Balken; max. 5 Tage; an das Fahrzeug gebunden
Rotes KennzeichenHändler und Werkstätten (Probe-/Prüfungsfahrten)Nummernkreis 06.../07...; nicht für Privatleute; Fahrtenbuchpflicht
AusfuhrkennzeichenFahrzeuge für den Export ins AuslandRoter Balken rechts; befristet; eigene Ausfuhrversicherung
Grünes KennzeichenSteuerbefreite Fahrzeuge (z. B. land-/forstwirtschaftlich, best. Anhänger)Grüne Schrift; nur für begünstigte Zwecke nutzbar

Häufige Fragen

Welche Kennzeichen-Arten gibt es in Deutschland?
2026 gibt es acht gängige Arten: das normale Kennzeichen sowie die Sonderformen E-, H-, Saison-, Kurzzeit-, rotes, Ausfuhr- und grünes Kennzeichen. Jede ist an einen bestimmten Zweck oder eine Fahrzeuggruppe gebunden.
Was bringt ein E-Kennzeichen?
Mit dem E-Kennzeichen (Suffix E) für Elektro- und Plug-in-Hybride können Kommunen lokale Vorteile gewähren, etwa vergünstigtes Parken oder teils die Nutzung von Busspuren. Die Vorteile werden je Kommune festgelegt und gelten nicht bundesweit einheitlich.
Ab wann bekomme ich ein H-Kennzeichen?
Ein H-Kennzeichen erhältst du für Fahrzeuge ab 30 Jahren, die weitgehend im Originalzustand und gut erhalten sind. Ein Sachverständiger bestätigt den Oldtimer-Status per Gutachten. Der Steuersatz beträgt pauschal rund 191 Euro pro Jahr für Pkw.
Wie lange gilt ein Kurzzeitkennzeichen?
Ein Kurzzeitkennzeichen gilt maximal 5 Tage und ist für Probe-, Überführungs- und TÜV-Fahrten gedacht. Es ist an ein konkretes Fahrzeug gebunden und lässt sich nach Ablauf nicht verlängern.
Darf ich als Privatperson ein rotes Kennzeichen nutzen?
Nein. Rote Kennzeichen mit den Nummernkreisen 06.../07... sind dem gewerblichen Kfz-Handel und Werkstätten für Probe- und Prüfungsfahrten vorbehalten. Privatleute können sie nicht für ihr eigenes Fahrzeug beantragen.
Wie funktioniert ein Saisonkennzeichen im Winter?
Außerhalb des aufgedruckten Zeitraums (z. B. 04-10) darfst du das Fahrzeug nicht auf öffentlichen Straßen bewegen; es muss auf Privatgrund abgestellt werden. Steuer und Versicherung fallen nur anteilig für die gebuchten Monate an.
Wofür ist ein Ausfuhrkennzeichen?
Das Ausfuhrkennzeichen (Zollkennzeichen) mit rotem Balken rechts ist für Fahrzeuge gedacht, die ins Ausland exportiert werden. Es ist befristet und erfordert in der Regel eine eigene Ausfuhrversicherung.
Wer bekommt ein grünes Kennzeichen?
Das grüne Kennzeichen ist für steuerbefreite Fahrzeuge, vor allem land- und forstwirtschaftlich genutzte Fahrzeuge und bestimmte Anhänger. Es darf nur für die begünstigten Zwecke eingesetzt werden.
Kann ein Elektroauto ein H-Kennzeichen bekommen?
In der Regel nein. Das H-Kennzeichen ist für Oldtimer ab 30 Jahren gedacht. Moderne Elektroautos erhalten stattdessen ein E-Kennzeichen, das lokale Vorteile ermöglicht.
Woran erkenne ich die Kennzeichen-Art auf einen Blick?
Achte auf Suffix-Buchstaben (E, H), farbige Balken rechts (gelb = Kurzzeit, rot = Ausfuhr), zwei Datumszahlen (Saison), grüne Schrift (steuerbefreit) oder rote Schrift mit Nummernkreis 06/07 (Händler).
Wo beantrage ich ein Sonderkennzeichen?
Alle Kennzeichen beantragst du bei der örtlichen Zulassungsstelle; die Schilder prägst du bei einem Schilderdienst. Für Kurzzeit- und Ausfuhrkennzeichen brauchst du zusätzlich eine passende befristete Versicherungsbestätigung.
Lohnt sich ein H-Kennzeichen steuerlich?
Bei großvolumigen Oldtimern lohnt es sich meist, da die Kfz-Steuer pauschal rund 191 Euro pro Jahr für Pkw beträgt – unabhängig von Hubraum und Abgaswerten. Zusätzlich darfst du in Umweltzonen ohne grüne Plakette einfahren.

Jonathan B. · Herausgeber & Redaktion

Jonathan B. ist Herausgeber von kfz-zulassungs-check.de und bereitet amtliche Kfz-Daten – vom Kraftfahrzeugsteuergesetz über die Kennzeichen-Systematik bis zu offenen Fahrzeugdatensätzen – verständlich und nachprüfbar auf.

Kennzeichen-Daten aus dem offenen Datensatz openpotato/kfz-kennzeichen (Lizenz ODbL); redaktionell aufbereitet, Stand 2026. Zuletzt aktualisiert am 05.07.2026.

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